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Zeichen-Utensilien

von Markus Agerer
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In diesem Artikel werden die wichtigsten Zeichen-Utensilien beschrieben, die man zum zeichnen benötigt.
Falls Ihr eher etwas in Richtung Technisches Zeichnen sucht, findet Ihr hier Infos über Zeichenuntensilien für Technisches Zeichnen: TZ-Zeichenwerkzeug
Und hier ein paar Infos über Zeichenutensilien zum Manga zeichnen: Zeichenwerkzeug Manga zeichnen

Bleistift – Grafitstift

Beginnen wir mit dem wohl wichtigsten Zeichenwerkzeug – dem Bleistift.
Anders als der Name sagen will, besteht die Mine des Bleistiftes nicht aus Blei, sondern aus Graphit. Früher wurde die Mine tatsächlich aus Blei hergestellt und so bürgerte sich die Bezeichnung Bleistift ein, die noch bist heute besteht und etwas irreführend ist.

Wichtig bei Bleistiften sind die unterschiedlichen Härtegrade, die im Folgenden beschrieben werden.

Härtegrade von Bleistiften

Die Bleistiftminen haben unterschiedliche Härtegrade. Die wichtigste Unterscheidung ist H für hart und B für weich. Die Zahl, die vor dem Buchstaben angegeben ist, gibt Aufschluss über den Härte- bzw. Weichheitsgrad. Je höher die Zahl desto weicher bzw. härter ist die Bleistiftmine.
Je härter ein Bleistift ist, desto geringer ist der Graphitauftrag auf dem Zeichengrund. Das hat zur Folge, dass der Bleistift länger spitz bleibt, die Strichstärke in der Regel dünner ist, als bei weichen Bleistiften und die Linien heller sind. Man kann so die hellen Bereiche in einer Bild zeichnen oder eine unauffällige Vorzeichnung erstellen.
Weiche Bleistiftminen eigenen sich zum Zeichnen von dunklen Bereichen. Sie haben einen kräftigen Graphitauftrag, werden jedoch deutlich schneller stumpf.

9B (Black)
8B
7B
6B
5B
sehr weich
4B
3B
2B
B
weich
HB (Hard Black)
F (Firm)
mittel
H (Hard)
1H
2H
hart
3H
4H
5H
sehr hart
6H
7H
8H
9H
extrem hart

Tuschestift

Mit Tuschestiften kann man sehr gut Zeichnungen und Skizzen erstellen, daher gehören auch sie zu den wichtigen Zeichenutensilien. Die Tuschestifte sind etwas einfach zu handhaben als die traditionelle Feder. Tuschestifte werden außerdem zum Technischen Zeichnen verwendet. Hier kommen jedoch zumeist spezielle – etwas kostspieligere – Tuschstifte zum Einsatz, die wir für künstlerische Zeichnungen nicht benötigen.
Die Besonderheit von Tuschestiften - im Vergleich zu Bleistiften oder Farbstiften - ist, dass man keine richtigen Verläufe (Schattenverläufe, Farbverläufe) zeichnen kann. Die Illusion von einem verlaufenden Schatten erreicht man durch bestimmte Schraffurtechniken.

Farbstifte / Buntstifte

Farbstifte bzw. Buntstifte sind Stifte mit farbiger Mine. Die Mine des Farbstifts besteht aus Farbpigmenten, Fetten, Wachsen, Bindemitteln, Talkum und Kaolin.
Farbstifte können qualitätiv sehr unterschiedlich sein. Für farbkräftige Künstlerfarbstifte zahlt man einen vergleichsweise hohen Preis.

Papier

Das zweitwichtigste beim Zeichnen ist – nach dem Stift – der Zeichengrund. Er darf bei unseren Zeichen-Utensilien auf keinen Fall fehlen. Zeichenpapier bzw. Zeichenkarton bekommt in unterschiedlichen Größen, Rauheitsstufen und qm-Gewichten.

Das Gewicht, das in g/qm (Gramm pro Quadratmeter) angegeben wird, gibt Aufschluss über die Blattstärke des Papiers. Vor allem, wenn man dazu neigt feste mit dem Stift aufzudrücken (um zum Beispiel einen kräftigen Farbauftrag zu erreichen), ist es ratsam ein kräftigeres Zeichenpapier zu wählen.

Die Rauheit des Zeichenkartons ist ebenso zu beachten, da die Struktur des Papiers beim Zeichnen unter Umständen sichtbar wird. Hat man beispielsweise ein Papier mit sehr grober Struktur, kann man diese Struktur später als helle Flecken in der Zeichnung sehen. Der Effekt kann gewollt sein, kann aber auch als störend empfunden werden. Vor allem, wenn man sehr fein oder realistisch zeichnen, weiche Schattenverläufe zeichnen möchte und ähnliches, ist es ratsam ein Papier zu wählen, das nur ein geringe Rauheit besitzt.
Also, so einfach es auf den ersten Blick scheint - auch bei diesem Zeichenutensil muss man auf einiges acht geben.

Hier ein kleine Auswahl an Zeichenpapier (Anzeigen):

Clairefontaine Skizzenblock A4/96604C DIN A4 90g
Clairefontaine Skizzenblock A5/96606C DIN A5 90g
Clairefontaine Zeichenblock A5/96626C DIN A5 180g
Clairefontaine Zeichenblock A4/96624C DIN A4 180g
Hahnemühle Skizzenblock Nostalgie DIN A5, 50 Blatt
Hahnemühle Skizzenblock Nostalgie DIN A4, 50 Blatt
Hahnemühle Skizzenblock Nostalgie DIN A3, 50 Blatt
Hahnemühle Skizzenblock Nostalgie DIN A2, 50 Blatt
Zeichenblock matt 40 Blatt A4 170 g/qm
Zeichenblock matt 40 Blatt A3 140 g/qm
Zeichenblock matt 40 Blatt A2 170 g/qm
Zeichenblock matt 40 Blatt A1 170 g/qm

Spitzer

Um Bleistifte und Farbstifte spitz zu halten, benötigt man natürlich auch einen Spitzer. Es gibt sehr viele unterschiedliche Typen von Spitzern. Um das Abbrechen Stiftspitze zu vermeiden, eignen sich vor allem Spitzmaschinen wie in der Abbildung unten.


Bleistiftspitzmaschine mit stufenlos regulierbareer Spitzenform und automatischem Spitz-Stop. Für holzgefaßte Stifte bis 12 mm Durchmesser. Inkl. Spänebehälter, Stahlfräser und Tischzwinge.

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Radierer

Ein praktischer kleiner Helfer ist der Radierer. Mit ihm haben wir die wichtigsten Zeichen-Utensilien komplett. Eigentlich muss man nicht lang und breit erklären, was ein Radierer ist - er ist dazu da, das Gezeichnete wieder vom Papier zu entfernen.
Allerdings gibt es viele verschiedene Arten von Radierern. Zu nennen wären hier Vinyl-Radierer (die weißen), Knetradiergummis, Radierstifte, elektrische Radierstifte und mehr.

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