Vielen Dank G.F.Haas.
Das Bild entstammt etwa aus der Mitte meiner Zeit mit Ölmalerei. Angefangen habe ich eigentlich mit Tuschezeichnungen.
Beeinflußt hat mich eindeutig M.C. Escher, mit seinen fantastischen räumlichen Werken auch wenn es nie mein Bestreben war, unmögliche Welten darzustellen.
Hinzu kommt ein Hang zum Surrealismus, damals eben insbesondere auch Dali und Magritte.
Daraus entstand bei mir eine Mischung, die sich zu so etwas wie einem eigenen Stil entwickelte. Im Vordergrund steht aber immer der Raum und die Perspektive, gefüllt mit einer gewissen Symbolik.
Dieses Bild entstand nach der plötzlichen Trennung von meiner damaligen Freundin. Es zeigt nicht die Trennung selbst, sondern vielmehr die Zeit danach, das Aufraffen wieder in die Spur zu kommen. Daher baute ich mir dieses Gefährt um zu neuen Ufern aufzubrechen. Es ist nach allen Seiten hin offen, um nichts zu übersehen. Die 4 Mönche die oben ihre Runden drehen, symbolisieren die 4 Grundrichtungen bzw. alle Richtungen. Meine damalige Situation war eben die, dass ich nicht wußte in welche Richtung es mich verschlagen würde. Während 3 Mönche stur auf ihren Weg blicken, schaut der Mönch rechts unten auf und in eine andere Richtung. Ich hoffe es läßt sich erkennen. Warum er in eine andere Richtung schaut kann ich nur vermuten. Wahrscheinlich hatte ich selbst schon unbewußt eine neue Richtung für mein Leben vorgegeben.
Die gelbe Kugel auf dem Felsen. Für mich ist eine Kugel in der Symbolik der Begriff für Vollkommenheit. Der Druck an jeder Stelle ist gleich. Vielleicht transportierte ich darin mein Ich.
Ich hoffe, dass ich Dir Deine Fragen beantworten konnte. Nicht jedes meiner Bilder hat übrigens einen so tiefen Hintergrund.
Es grüßt
Transit