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Acrylfarben / Künstlerfarben

In diesem Artikel werden die Eigenschaften, Zusammensetzung, Vorteile und Nachteile von Acrylfarben beschrieben. Es geht dabei um Künstlerfarben, also Acrylfarben, die für das Malen von Bildern verwendet werden.

Der Zusatz "Acryl" zeigt Dir an, dass so bezeichnete Farben, Lacke und Anstriche auf Kunst- oder Echtharzen basieren. Nachdem sie ab den späten 1940-er Jahren zunächst nur in den USA hergestellt wurden, produzieren seit Anfang der 1960-er auch europäische Fabriken Acrylfarbe. Diese kommt sowohl im handwerklichen und industriellen Bereich als auch in der Kunst- und Hobbymalerei zum Einsatz.

Zusammensetzung von Acrylfarben

Wie alle Malmedien weist Acrylfarbe drei Bestandteile auf:

  • Pigmente, die für die eigentliche Färbung der Mischung sorgen und nach organischen, anorganischen sowie Effektpigmenten unterschieden werden. Diese Bestandteile ermöglichen Dir zum einen die Abdeckung des Untergrundes, zum anderen die Veränderung anderer Farbtöne.

  • Bindemittel, die dafür sorgen, dass die Pigmente sowohl aneinander als auch auf dem Untergrund haften. Bei Acrylfarbe bestehen sie aus Kunstharzteilchen, die der Farbe ihre typischen Eigenschaften geben.

  • Lösungsmittel, die das Bindemittel auflösen und sich beim Trocknen der verarbeiteten Farbe verflüchtigen. In der Regel handelt es sich hierbei um Wasser, das bei Übertritt in den gasförmigen Zustand eine geringfügige Volumenabnahme verursacht.
    Die Wasserlöslichkeit von Acryl ist außerdem ein großer Vorteil gegenüber den Ölfarben, die man beim Malen mit Terpentin verdünnt.

Eigenschaften von Acrylfarbe

Je nachdem, welche Harzart bei der Herstellung von Acrylfarbe zur Anwendung gekommen ist, weist diese eine mehr oder weniger gute Wasserverdünnbarkeit und Haftfähigkeit auf. Durch das Zusammenwirken ihrer einzelnen Bestandteile verdichtet sie sich nach dem Auftragen innerhalb kurzer Zeit zu einem wasserfesten, elastischen Film.



Geeignete Mal- und Hilfsmittel für Acryl

Beim Einsatz von Malmitteln kannst Du entweder die Acrylfarbe selbst verändern oder ihre Wirkung durch weitere Bestandteile des Bildes beeinflussen:

  • Verdickungsmittel machen die Farbe pastoser und ermöglichen Dir so die Anwendung von Spachtel- oder ähnlichen Techniken.

  • Verzögerer sorgen für eine Verlängerung der sonst nur sehr kurzen Trockenzeit, so dass Du Acrylfarbe auch für Nass-in-Nass-Technik verwenden kannst. Einen preisgünstigen Ersatz für diese Bestandteile findest Du in Glyzerin.

  • Modellierpasten erhalten das Volumen und die Formbarkeit der Farbe. Damit versetzte Acrylfarbe kannst Du auch nach mehrstündigem Trocknen noch gut mit Messern oder Schleifmaterial bearbeiten.

  • Dispersionen haben Einfluss auf die Lichtstreuung und verleihen Deiner Acrylfarbe stufenweise eine seidenmatte oder eine hochglänzende Oberflächenwirkung.

  • Acrylbinder sind ohnehin Bestandteile der Farbe. Fügst Du mehr davon hinzu, gewinnst Du eine feine Lasur oder einen Zwischenfirnis.

  • Grundierweiß - auch Gesso genannt - sorgt dafür, dass Deine Farbe auf unbearbeitetem Malgrund haftet.

  • Firnisse bilden auf der Oberfläche einen lackartigen Schutzfilm, mit dem Du die Brillanz der verwendeten Medien beeinflussen kannst: Je nachdem, ob Du Neutralfirnis, Mattfirnis oder Glanzfirnis verwendest, wird die Ausdruckskraft der Acrylfarbe beibehalten, herabgesetzt oder verstärkt.

  • Perfluorierte Tenside erhöhen die Benetzungsfähigkeit der ansonsten abweisenden Farboberfläche. Sie sind in Konzentrationen zwischen 300 und 500 mg/kg erhältlich.

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