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Malen lernen mit Ölfarben - Seite 2

von Markus Agerer

3. Schritt für Schritt Anleitung

Also hier und heute dürft ihr soz. live bei der Entstehung meines neuen Bildes dabei sein. Ich will ein Chamäleon malen, das seine Zunge über das ganze Bild schießt. Wenn Ihr das Malen mit Ölfarben lernen wollt, könnt Ihr diese Anleitung als Übung nachmalen. Oder ihr lernt daraus was man beim Malen mit Ölfarben alles beachten muss. Ich lerne auch stets dazu ;-).

Das schöne an den Ölfarben ist, dass sie sehr langsam trocknen. Dadurch kann man immer wieder Farben hineinmischen und schöne Farbverläufe erzeugen. Wenn die Farben getrocknet sind, kann man darüber malen, ohne dass die getrockneten Farben wieder gelöst werden. Damit eignen sich die Farben extrem gut, um spontan und ohne Konzept drauf los zu malen. Dies ist z.B. ein großer Unterschied zu den Farbstiften, die ich sonst sehr häufig benutze. Bei den Farbstiften kann man nichts mehr übermalen, weshalb man bereits vorher ganz genau wissen muss was wohin kommt. Spontane Ideen können später nicht mehr eingebracht werden und korrigieren kann man auch kaum noch. Daher eigenen sich Ölfarben meiner Meinung nach gut, wenn man das Malen lernen und üben möchte.Darum keine Angst vor Ölfarben, da kann man kleine Unfälle immer noch ausbessern.

a) Der erste schnelle Entwurf im Skizzenblock

Ihr wisst ja, kein genauer Plan notwendig, darum nur ein paar krakelige Skizzen auf dem Block. Der Rest kommt beim malen :) Planen verdirbt da nur den Spaß und man muss schließlich den Vorteil der Ölfarben nutzen.

Bei der Skizze überlege ich mir zunächst nur, wo was in etwa hinkommt und was ich überhaupt male. Ich bestimme die Verteilung der Objekte auf der Leinwand und die Farben. Dann hat man schon mal einen groben Eindruck vom Gesamtbild.


Malen mit Ölfarben - Skizzen für das Gemälde

b) Vorzeichnung auf der Leinwand

Auf der Leinwand mache ich auch noch mal eine grobe Skizze entsprechend der Zeichnung auf dem Papier. Aber nicht zu genau, da das meiste sowieso bald wieder übermalt wird. Ich möchte mir aber ein paar Flächen freihalten (z.B. dort wo das Chamäleon hinkommt, oder die großen Äste), damit ich nicht den Überblick verliere und ich noch weiß wie alles in etwa verteilt war.


Malen mit Ölfarben - Bleistift-Skzze auf der Leinwand

c) Setzen der ersten Hintergrundstruktur auf der Leinwand

So, jetzt darf endlich gepinselt werden! Als erstes trage ich die Hintergrundfarben auf. Dabei verdünne ich die Ölfarben stärker mit Lösemittel (Terpentin), um sie leichter verteilen zu können.

Ich fange mit dem Hintergrund an, der nicht so detailliert und sauber gemalt werden muss. Alles was weiter vorne ist kommt erst später. D.h. ich male soz. eine "Ebene" nach der anderen und baue dabei immer mehr Details ein. Das erspart mir auch die Mühe am Ende den Hintergrund säuberlich um ein Blatt, einen Zweig oder das Chamäleon herum zu malen.

Man kann das natürlich auch anders machen. Vor allem wenn man schon ganz genau weiß wie das Bild fertig aussieht (z.B. wenn man ein Bild einfach 1:1 abmalt). Aber in meinem Fall eignet sich die Strategie mit den Ebenen besser.


Malen mit Ölfarben - Hintergrund herausgearbeitet

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