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Die Geschichte der Ölmalerei

von Markus Agerer
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Die großen Werke der Malerei von Dürer und Rembrandt bis zu van Gogh oder Picasso haben eines gemeinsam: Es handelt sich um Ölmalerei.
Porträts, Landschaftsbilder, Stillleben - die Kunst der Ölmalerei ist die "Königsdisziplin" der Malkunst. Selbstverständlich haben Maler durch die Jahrhunderte auch mit anderen Techniken und Farben große und kleine Meisterwerke geschaffen, aber die malerischen Möglichkeiten, die Farbechtheit und Haltbarkeit der Ölmalerei sind einzigartig und unverkennbar.
Ein paar Worte über die Geschichte der Ölmalerei in der Kunst.

Ölfarben & die Ölmalerei in der Kunst

Ihren Namen verdankt die Ölmalerei der schlichten Tatsache, dass bei ihrer Herstellung Öl als Bindemittel verwendet wird. Zusätzlich zum Öl können Balsam-Terpentinöl oder Harzfirnis (Dammar- oder Mastix-Harzlösung) zur Herstellung der Farben verwendet werden. Die Qualität der Mischung entscheidet ebenso wie die Kunst des Malers über die farblich-technische Brillianz eines Bildes.

Ölfarben sind aufgrund ihrer chemischen Zusammensetzung äußerst haltbar. Schon diese Tatsache verschaffte der Ölmalerei einen Vorsprung gegenüber den leicht verderblichen Temperafarben. Viele Hobbykünstler empfinden es als Nachteil, dass Ölfarben relativ langsam trocknen. Im Extremfall kann sich der Trocknungsprozess über viele Tage und Wochen, ja bis zu einem Jahr, hinziehen. Wenn Ölbilder völlig durchgetrocknet sind, können sie zum Schutz mit einem Firnis überzogen werden. In den Werkstätten der alten Meister, die ihre Farben selber herstellten, gehörten die Rezepturen für die Mischung der Farben zu den bestgehüteten Geheimnissen.

Kunst kommt von Können. Die Technik der Ölmalerei ist anspruchsvoll und erfordert ein hohes Maß an Technik. Dabei ist es wichtig, dass grundlegende Malregeln beachtet werden. Oberstes Gebot: Fett angemischte Farben müssen immer auf weniger fetten Farbschichten angebracht werden. Durch dieses "Fett auf Mager"-Verfahren wird vermieden, dass das Ölbild Risse bekommt.

Édouard Manet - Ölmalerei
Bildbeispiel - Die Barke, 1874 – ein Ölgemälde von Édouard Manet (1832 – 1883)

Kunst der Ölmalerei vom Mittelalter bis zum 21 Jahrhundert

In der europäischen Malerei Kunst tauchen Ölfarben erstmals im Hochmittelalter, genauer gesagt Mitte des 13. Jahrhunderts auf. Zum Durchbruch verhalf ihnen im 15. Jahrhundert Jan van Eyck, der berühmteste Vertreter der altniederländischen Malerei. Sein "Mann mit dem roten Turban" ist ein frühes Beispiel von vollendeter Kunst in der Ölmalerei. Allerdings dauerte es noch ein gutes Jahrhundert bis sich die neue Farbtechnik durchsetzte. Italienische Renaissancemaler nutzten neben den neuen Ölfarben noch lange die vertrauten Temperafarben und auch Rubens - ein Meister in der Kunst der Ölmalerei - wollte auf Tempera nicht ganz verzichten. Dennoch war der Siegeszug in der europäischen Kunst der Ölmalerei unaufhaltsam, was wohl nicht zuletzt ihrer "Robustheit" zugeschrieben werden kann. Auch das Schöne sehnt sich nach einer soliden materiellen Basis. Selbst dann, wenn diese, wie seit nunmehr gut hundertfünfzig Jahren aus der Tube kommt.

Mehr über die Geschichte der Malerei lest Ihr hier: Die Geschichte & Entwicklung der Malerei

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