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Immer wieder taucht die Frage auf wie man eine erfolgreiche Mappe für ein Grafik-Design- oder Kommunikations-Design-Studium erstellen kann. Denn wer Kommunikations-Design oder einen ähnlichen Studiengang beschreiten möchte, muss sich erst einmal mit einer Mappe mit eigenen Arbeiten bewerben, um dann für die Aufnahmeprüfung zugelassen zu werden.

Tipps für die Zusammenstellung einer erfolgreichen Mappe zu geben ist nicht leicht, da es kein Patentrezept gibt. Es gibt jedoch einige Tricks, Anhaltpunkte und Grundregeln, die den Erfolg wahrscheinlicher machen. Wer also eine Mappe für ein Grafik-Design-Studium zusammenstellen muss oder möchte, kann sich einfach mal die Tipps und Ratschläge in diesem Beitrag zu Gemüte führen.

Tipp Nr. 1: Eigener Stil

Die Arbeiten in einer Mappe, mit der man sich an einer Uni oder Hochschule für einen Grafik- oder Design-Studiengang bewerben möchte, sollten einen eigenen Stil haben. Das heißt, man sollte an Euren Arbeiten Euren eigenen ganz persönlichen Stil erkennen können. Die Zeichnungen, Gemälde, Grafik-Arbeiten etc. müssen Eure Duftnote tragen.

Ihr bewerbt Euch schließlich als eine Art Künstler und ein Künstler ist immer ein Individuum und dies sollte man auch an Eurer Arbeit erkennen. Außerdem ist ein eigener Stil auch für das spätere Berufsleben als Designer oder Grafiker unabdingbar, um sich von anderen (egal ob Kollegen oder Wettbewerbern) abzusetzen und zu unterscheiden. Kein Arbeitgeber möchte einen Mitarbeiter, der nur das Design der Konkurrenz oder der eigenen Angestellten kopiert. Denn durch reine Nachahmung kann man nie besser sein als der Wettbewerb und wird sich im harten Konkurrenzkampf nicht durchsetzen können.

Also merke: Die Arbeiten der Mappe sollen einen, Euren, eigenen Stil haben.

Tipp Nr. 2: Roter Faden

Oft fehlt in den Bewerbungs-Mappen der Rote Faden. Wenn man sich für ein Grafik-Design-Studium bewerben will, muss man mit seiner Mappe auch vorweisen, dass man in der Lage ist eigene Konzepte zu entwickeln und umzusetzen.

Konkret bedeutet das, dass man die Arbeiten der Mappe in einen Zusammenhang zueinander setzt. Man könnte z.B. ein Thema wie Tierwelt wählen und alle (oder auch nur einen Teil der Arbeiten) unter diesem Thema gestalten. Man könnte z.B. unter diesem Thema unterschiedlichste Arbeiten erstellen, die in verschiedene Richtungen gehen. Wie zum Beispiel eine zeichnerische Studie, eine klassische Tier-Zeichnung oder ein Tiergemälde, ein Plakat für eine ausgedachte Werbekampagne, ein erfundenes Produkt, ein Layout usw.

Hier sind Eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt und Ihr könnt Eurer Können doppelt unter beweis stellen. Ihr könnt ein eigenes Konzept in Eurer Mappe vorweisen und zugleich extrem vielseitig arbeiten.

Also der zweite Tipp: Gebt Eurer Mappe einen Roten Faden.

Tipp Nr. 3: Typografie

Ich habe schon einige Male gehört, dass Mappen von Universitäten und Hochschulen mit der Begründung abgelehnt wurden, dass sie keine Schrift-Elemente enthalten.

Ein großer Bestandteil des Grafik-Design- bzw. Kommunikations-Design-Studiums ist Typografie. Schriften sind auch wichtig im Arbeitsleben eines Designer und Grafiker. Welches Plakat, welches Layout oder Produkt kommt denn ohne Schrift-Elemente aus. Es gehört einiges Wissen, Können und/oder Intuition dazu, um die passende Schrift zu einer Werbekampagne, einem Produkt oder ähnlichem zu wählen.

Das heißt, um über Zweifel erhaben zu sein und auf Nummer Sicher zu gehen, baut Schrift-Elemente in Eure Arbeiten der Bewerbungs-Mappe ein.

Zusammenfassung

Übergreifend kann man sagen, dass man beim Erstellen einer (hoffentlich) erfolgreichen Bewerbungsmappe für einen Grafik-Studiengang sich einfach überlegen sollte wie das Berufsbild eines Grafik-Designer aussieht. Was zeichnet einen guten Grafik-Designer aus, was muss er können. Ich denke, wer es schafft diese Eigenschaften zumindest in Ansätzen in der Bewerbungsmappe unter Beweis zu stellen, hat gute Chancen diese erste Hürde zu nehmen.

Nachtrag (29.08.2008): Ich bin nun noch auf ein paar Bücher zum Thema Mappen (Mythos Mappe) gestoßen. Darin werden Tipps gegeben und erklärt worauf man beim Erstellen eine Mappe achten muss. In einem Buch zeigen – laut Beschreibung – sogar 50 erfolgreiche Studenten ihre Erfolgs-Mappen!
Scheint also echt interessant zu sein:

               


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