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Malen mit Eitempera

Die Eitempera kann auf eine lange Geschichte zurückblicken und wurde bereits in der Antike genutzt. Bis zum Aufkommen der Ölfarbe war sie das hauptsächliche Malmittel für Künstler. Vor allem in der Zeit der Renaissance griffen viele alte Meister auf diese Mischtechnik zurück. Wenn du mit Eitempera malen willst, gilt es, einige grundlegende Verfahrensweisen zu kennen und zu beherrschen.

Malweise mit Eitempera

Eitempera eignet sich für verschiedene Malweisen. Du kannst sie als Untermalung für Ölbilder, aber auch ganz eigenständig und ähnlich verwenden wie Acryl. Deiner Experimentierfreude sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Eitempera trocknet nicht so schnell wie Acryl, aber deutlich schneller als Öl. Wenn du lasierend arbeitest, trägst du die erste Schicht großflächig auf. Falls du ein Malmittel wie Dammarharz oder Terpentinöl verwendest, mischt du es mit der Farbe auf der Palette. Hier ist zu beachten, dass Eitempera ohne oder mit nur wenig Malmittel mehr deckt und nach dem Trocknen heller erscheint.

Wie bei anderen Farben gilt auch bei der Eitempera die grundsätzliche Regel "fett auf mager". Male anfangs mit weniger Emulsion und mehr Wasseranteilen. Nach der Trocknung kannst du die erste Lasur auftragen, jetzt mit mehr Malmittel und weniger Wasser. So geht es Schicht für Schicht weiter mit farbigen Lasuren und hin und wieder mit einer Weiß-Höhung, die auf einer kleineren Fläche angelegt wird. Auf diese Weise entsteht nach und nach dein Bild. Vor allem aber kannst du noch recht lange Korrekturen vornehmen und das Bild sich langsam entwickeln lassen. Peter Paul Rubens wird nachgesagt, dass er bei einem Gemälde mal rund 400 Schichten übereinander gelegt hat. Aber dafür muss man die Technik schon meisterhaft beherrschen, denn es besteht die Gefahr, dass das Bild durch die vielen Schichten am Ende zu dunkel wird.

Eitempera-Farben selber herstellen

Eitempera-Farben kann man sehr einfach auch selber herstellen, indem man Ei, Leinöl und Wasser im Verhältnis 1:1:1 miteinander Vermischt. Als erstes sollte dabei das Ei und das Öl vermischen und danach Wasser hinzugeben. Um die Färbung hinzubekommen, mischt man Farbpigmente in der Farbe der Wahl hinzu. Je mehr Pigmente man hinzumischt, desto intensiver wird die Ölfarbe.

Rezept für Eitempera Farben:

  • 1 Teil Ei
  • 1 Teil Leinöl
  • 1 Teil Wasser
  • Farbpigmente
Eitempera malen
Wie man Eitempera-Farben selber machen kann

Vorteile und Nachteile von Eitempera

Mit Eitempera zu malen eignet sich für Anfänger und für Fortgeschrittene gleichermaßen. Die Farbe ist wegen ihrer Bestandteile recht unkompliziert im Gebrauch und völlig frei von Chemikalien. Der einzige Nachteil ist die schnelle Verderblichkeit auf Grund des Ei-Anteils. Du solltest sie nach Gebrauch auf jeden Fall im Kühlschrank aufbewahren, so kannst du das Verfallsdatum etwas strecken.

Wie du die Farbe leicht selbst herstellen kannst, haben wir an anderer Stelle beschrieben.

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